SOP: KI-Inhalte in Kundenprojekten
Übersicht v1.1  ·  Juli 2026

SOP: Umgang mit KI-generierten Inhalten

Rechtssicherer, schlanker und praxistauglicher Umgang mit KI-generierten oder KI-bearbeiteten Inhalten in Kundenprojekten.

Dokumentinformationen
Version: 1.1  ·  Rechtsstand: 10. Juli 2026
Geltungsbereich: Kundenprojekte, Pitches, Social Media, Web, Kampagnen, Präsentationen, Bilder, Videos, Texte, Audio und interaktive KI-Systeme
Ziel dieser SOP

Schlanker, risikobasierter Ansatz für den Umgang mit KI-generierten und KI-bearbeiteten Inhalten. Keine Maximal-Compliance, sondern pragmatische Risikoprüfung pro Projekt.

Direkt einsteigen

Risikoklassen

A
intern
Brainstorming, Moodboard, Promptideen
B
geringe Außenwirkung
Upscaling, leichte Retusche, Layoutvarianten
C
veröffentlichte KI-Inhalte
Kampagnenmotive, KI-Illustrationen, generative Erweiterung
D
sensible Inhalte
reale Personen, synthetische Stimmen, Politik, Gesundheit
E
KI-Systeme
Chatbot, Avatar, KI-Berater, interaktive Anwendung

Kurzregel für den Alltag

Kennzeichnen müssen wir nicht alles, sondern vor allem das, was Menschen täuschen oder öffentlich informieren kann.

Praktische Entscheidungsregel
1

Nur intern? → Keine Kennzeichnung

2

Nur assistive Bearbeitung ohne Bedeutungsänderung? → Meist keine Kennzeichnung

3

Erkennbar reale Person / Ort / Ereignis täuschend echt nachgebildet? → Deepfake-Prüfung (Art. 50 Abs. 4)

4

Text informiert öffentlich über gesellschaftliche Themen? → Offenlegung oder dokumentierte redaktionelle Kontrolle (Art. 50 Abs. 3)

5

Regulierte Branche oder sensibles Thema? → Fachfreigabe und Dokumentation

6

Chatbot oder Avatar interagiert mit Nutzer:innen? → KI-Hinweis beim ersten Kontakt (Art. 50 Abs. 1)

7

Plattform-Upload geplant? → Plattformrichtlinien prüfen (Meta, Google, TikTok)

Kurzgefasst

Unsere Agentur nutzt KI-Tools, entwickelt sie aber nicht. Das macht einen wesentlichen Unterschied — sowohl beim Umfang der Pflichten als auch beim Aufwand für die Umsetzung.

Unsere Rolle im EU AI Act
Deployer — nicht Provider
Provider entwickeln oder vermarkten KI-Systeme unter eigenem Namen. Deployer nutzen bestehende Systeme beruflich — und tragen deutlich weniger Regulierungslast.
Zeitplan
Seit Feb. 2025 & ab Aug. 2026
KI-Kompetenzpflicht gilt bereits. Transparenzregeln (Art. 50) laufen ab 2. August 2026 an — ausreichend Zeit für geordnete Vorbereitung.

Drei relevante Pflichten

1

KI-Kompetenz sicherstellen

Art. 4 · seit Feb. 2025

Alle Mitarbeitenden und Freelancer, die KI-Systeme im Auftrag der Agentur nutzen, müssen angemessen über Funktionsweise, Möglichkeiten und Grenzen dieser Systeme informiert sein. Keine Zertifizierungspflicht — eine dokumentierte interne Richtlinie und ein Einführungsbriefing erfüllen die Anforderung.

2

Deepfakes offenlegen

Art. 50 Abs. 4 · ab Aug. 2026

KI-generierte oder KI-manipulierte Inhalte, die eine erkennbar reale Person, einen Ort oder ein dokumentiertes Ereignis täuschend echt nachbilden, müssen als solche gekennzeichnet werden. Das gilt auch für synthetisch erzeugte Stimmen realer Personen. Fiktive Personen ohne realen Bezug sowie kommerzieller Werbecopy sind vom Anwendungsbereich explizit ausgenommen.

3

KI-Systeme als solche erkennbar machen

Art. 50 Abs. 1 · ab Aug. 2026

Interagiert ein Nutzer direkt mit einem KI-System — etwa einem Chatbot auf einer Kundenwebsite — muss beim ersten Kontakt klar erkennbar sein, dass es sich um KI handelt. Ein entsprechender Hinweis im Begrüßungstext erfüllt diese Anforderung in den meisten Fällen.

Was ausdrücklich nicht gefordert ist
Pauschale Kennzeichnung jedes KI-Assets
Kennzeichnung von Werbecopy und Claims
Revisionssichere Prompt-Archivierung
Compliance-Strukturen für interne KI-Nutzung
Wasserzeichen-Pflicht auf Bild-Assets
Eigene Compliance-Funktion

Unser Ansatz

Keine Maximal-Compliance, sondern eine schlanke Risikoprüfung pro Projekt. Kennzeichnen, wo es rechtlich geboten oder kommunikativ sinnvoll ist — und den Aufwand dort lassen, wo er hingehört.

Wann betrifft uns der EU AI Act?

Der EU AI Act betrifft uns, wenn wir KI-Systeme beruflich nutzen oder KI-basierte Inhalte veröffentlichen, ausliefern oder für Kunden einsetzen.

NutzungRelevanzStandardmaßnahme
ChatGPT / Claude für interne Ideen oder Zusammenfassungenniedrigkeine Kennzeichnung
Midjourney für KampagnenmotivmittelDeepfake-Prüfung
Magnific für Upscaling / Retuscheniedrig–mittelprüfen, ob Bedeutung verändert wurde
Firefly Generative Fill bei echtem Fotomittelprüfen, ob Inhalt wesentlich verändert wurde
KI-Video mit erkennbar realer PersonhochOffenlegung erforderlich
KI-Stimme einer realen PersonhochOffenlegung und Rechteklärung
Chatbot auf KundenwebsitehochKI-Hinweis beim ersten Kontakt
KI-Text zu Gesundheit, Politik, Finanzen, EnergiehochOffenlegung oder dok. redaktionelle Kontrolle
KI-Text für normalen Anzeigenclaim / Werbecopyniedrigkeine Pflicht nach Art. 50 Abs. 3
Plattform-Ad bei Meta / Google / TikTokmittelPlattformrichtlinien prüfen
📅
Geltung der Regeln
AI Literacy (Art. 4): gilt seit 2. Februar 2025.  ·  Transparenzregeln (Art. 50): gelten ab 2. August 2026.

Unsere Rolle als Agentur

In der Regel sind wir Deployer. Provider werden wir nur in besonderen Konstellationen.

Standardrolle: Deployer

Wir sind in der Regel Deployer, wenn wir bestehende KI-Tools beruflich nutzen, um Inhalte für Kunden zu erstellen.

  • Designer erstellt mit Midjourney ein Kampagnenmotiv
  • Projektmanager nutzt ChatGPT für Konzeptideen
  • Redaktion nutzt Claude für Erstentwürfe
  • Motion Designer nutzt Runway oder Firefly für Videoelemente
Mögliche Provider-Rolle
  • Ein eigenes KI-System entwickeln oder entwickeln lassen
  • Ein KI-System unter eigener Marke anbieten oder vermarkten
  • Ein bestehendes KI-System wesentlich verändern
  • Einen KI-Service als eigenständiges Produkt bereitstellen
  • Bei High-Risk-Systemen den Zweck so ändern, dass ein High-Risk-System entsteht

Praktische Abgrenzung

SzenarioRolle
Wir erstellen ein KI-Bild für eine KampagneDeployer
Wir schreiben mit ChatGPT einen EntwurfDeployer
Wir konfigurieren einen Website-Chatbot mit Drittanbieter-Toolmeist Deployer – Einzelfall prüfen
Wir verkaufen einen eigenen KI-Assistenten unter AgenturmarkeProvider-Risiko
Wir bauen KI in HR-, Kredit-, Medizin- oder Infrastrukturprozesse einHigh-Risk-Prüfung

Unsere gesetzlichen Pflichten

Als Deployer treffen uns drei zentrale Pflichtbereiche des EU AI Acts.

1. AI Literacy (Art. 4)

Minimalstandard: kurze interne KI-Guideline, Onboarding für neue Mitarbeitende, jährliche Kurzschulung, besondere Einweisung für Designer, Redaktion, PM und Freelancer, dokumentierte Teilnahme.

2. Transparenz bei Deepfakes (Art. 50 Abs. 4)

Wenn wir KI-Systeme nutzen, die Bild-, Audio- oder Videoinhalte erzeugen oder manipulieren, und der Inhalt einen Deepfake darstellt, müssen wir die künstliche Erzeugung offenlegen.

Präzise Rechtslage Art. 50 Abs. 4 greift nur, wenn der Inhalt eine erkennbar reale Person, einen Ort oder ein Ereignis nachbildet und fälschlich als echt erscheinen könnte. Ein fotorealistisches KI-Bild einer fiktiven Person ist streng genommen kein Deepfake im Sinne des AI Acts — auch wenn es täuschend echt wirkt. Intern empfehlen wir dennoch Prüfung bei hoher Fotorealität (UWG-Aspekt).
3. Transparenz bei Texten von öffentlichem Interesse (Art. 50 Abs. 3)

KI-generierte Texte müssen offengelegt werden, wenn sie veröffentlicht werden, um die Öffentlichkeit über Angelegenheiten von öffentlichem Interesse zu informieren.

Präzise Rechtslage Die Ausnahme greift nur, wenn beides erfüllt ist: (1) der Text wurde menschlich geprüft oder unterlag redaktioneller Kontrolle, und (2) eine natürliche oder juristische Person übernimmt formell redaktionelle Verantwortung. Nur kurz drüberschauen ohne Verantwortungsübernahme reicht nicht.
Normaler Werbecopy ist explizit ausgenommen
Art. 50 Abs. 3 gilt nicht für kommerzielles Werbematerial. Ein KI-generierter Anzeigenclaim, eine Produktbeschreibung oder ein Werbeslogan unterliegen keiner Kennzeichnungspflicht nach dieser Norm — unabhängig davon, ob ein KI-Tool verwendet wurde.

Was sind „Texte von öffentlichem Interesse"?

Ein Text ist ein Text von öffentlichem Interesse, wenn er nicht nur werblich oder unterhaltend ist, sondern geeignet ist, die öffentliche Meinungsbildung zu beeinflussen.

Typische Themen
Politik & Wahlen
Gesundheit & Medizin
Finanzen & Versicherungen
Energieversorgung
Umwelt & Klima
Bildung & Arbeitsmarkt
Sicherheit
Krisenkommunikation
Öff. Infrastruktur

Beispiele aus der Agenturpraxis

BeispielEinordnung
KI-generierter Claim für eine Rabattaktionkein öff. Interesse
Instagram-Caption für ein Designprojektkein öff. Interesse
Blogartikel „Warum ist Leitungswasser trinkbar?" für Stadtwerkemöglicherweise
Text über Energiepreise oder Versorgungssicherheitöff. Interesse
Native Ad zu Geldanlage oder Altersvorsorgemöglicherweise
Kundenmagazin zu Gesundheit oder Präventionöff. Interesse
Wahlkampagne oder politische Initiativeöff. Interesse
Recruiting-Anzeige ohne gesellschaftlichen Informationsanspruchkein öff. Interesse
Interne Prüffrage

„Informiert dieser Text Menschen über ein Thema, das für Gesundheit, Sicherheit, politische Meinungsbildung, wirtschaftliche Entscheidungen, öffentliche Versorgung oder gesellschaftliche Teilhabe relevant ist?"

Ja → Offenlegung prüfen oder redaktionelle Prüfung dokumentieren.
Nein → In der Regel keine KI-Kennzeichnung erforderlich.

Ab wann gilt ein Text als redaktionell geprüft?

Der AI Act verlangt für die Ausnahme beides zusammen: menschliche Prüfung und formell übernommene redaktionelle Verantwortung.

Wichtigster operativer Punkt für KI-Texte

Wir dokumentieren bei veröffentlichten KI-unterstützten Texten nicht primär „KI-Text: ja/nein", sondern: Wurde der Text redaktionell geprüft, und wer trägt die redaktionelle Verantwortung?

Warum dieser Ansatz praxistauglicher ist
Eine pauschale Kennzeichnung jedes KI-unterstützten Textes ist weder rechtlich gefordert noch kommunikativ sinnvoll. Entscheidend ist, ob jemand Verantwortung für den Inhalt übernimmt — das ist auch die Logik des Art. 50 Abs. 3 EU AI Act.
Mindeststandard — ein Text gilt erst als geprüft, wenn:
1

Konkrete Person verantwortlich

Redakteur, Copywriter, Projektleitung oder Kunde — namentlich benannt

2

Vollständiger Text gelesen

Nicht nur einzelne Abschnitte oder Überschriften

3

Tatsachenbehauptungen geprüft

Zahlen, Namen, Daten, rechtliche Aussagen, Gesundheitsinformationen, Preisangaben, Zitate

4

Irreführende KI-Formulierungen entfernt

Übertreibungen, erfundene Details, unklare Quellen

5

Fachliche Abstimmung bei Bedarf

Insbesondere bei regulierten Branchen oder sensiblen Themen

6

Finale Freigabe dokumentiert

Z. B. Freigabe-Mail, Task-Status oder Kommentar im Projektmanagement-Tool

7

Redaktionelle Verantwortung klar geregelt

Agentur oder Kunde — formell, nicht implizit

Nicht ausreichend für die Ausnahme
Bloßes Korrekturlesen auf Rechtschreibung · „Einmal kurz drübergeschaut" · Reine Tonalitätsanpassung · Freigabe ohne inhaltliche Verantwortungsübernahme · Automatische Grammatikprüfung

Praktischer Standardvermerk

Mindestvermerk für Texte mit öffentlichem Informationscharakter KI-unterstützter Text. Redaktionell geprüft: ja / nein. Verantwortlich: [Name / Rolle / Kunde]. Faktenprüfung durchgeführt: ja / nein / nicht erforderlich. Freigegeben am: [Datum].
Wenn keine redaktionelle Prüfung stattgefunden hat

Wenn ein Text von öffentlichem Interesse nicht redaktionell geprüft wurde oder keine Person bzw. Organisation formell redaktionelle Verantwortung übernimmt, muss eine Offenlegung als KI-generiert oder KI-bearbeitet geprüft und in der Regel umgesetzt werden.

Prozesse & Workflow

Schlanker 3-Stufen-Prozess und 6-Schritte-Workflow von KI-Erstellung bis Auslieferung.

3-Stufen-Prozess

1

KI-Einsatz erkennen

Werden KI-Tools eingesetzt? Werden Ergebnisse veröffentlicht? Kann es als echt missverstanden werden? Öffentliches Interesse? Regulierte Branche? Plattform-Upload geplant?

2

Risikoklasse bestimmen (A–E)

A (intern, keine Kennzeichnung) bis E (KI-Systeme, gesonderte Prüfung)

3

Kennzeichnungsentscheidung dokumentieren

Projekt, Asset, Tool, KI-Nutzung, Risikoklasse, Kennzeichnung, Entscheidung durch, Datum

Workflow: KI-Erstellung bis Auslieferung

1
Briefing: KI geplant, Asset-Typ, Veröffentlichungsort, öff. Interesse, regulierte Branche, Plattform, Risikoklasse A–E.
2
Erstellung: Nur relevante KI-Nutzung dokumentieren. Interne Ideen, verworfene Varianten und einfache Formulierungshilfen brauchen keine Dokumentation.
3
Prüfung: Täuschungsgefahr? Öffentliches Interesse? Regulierte Branche? Direkte KI-Interaktion? Plattform-Richtlinien einschlägig?
4
Kennzeichnung: Sichtbar im Asset, begleitend (Caption, Fußnote), technisch (Metadaten, C2PA) oder vertraglich (Asset-Liste).
5
Freigabe: Normale Assets: PM. Sensible Assets: PM + GF. Redaktionelle Texte: Redaktion + PM. Regulierte Branchen: Fachfreigabe Kunde. Chatbots: GF + ggf. Rechtsprüfung.
6
Auslieferung: KI-Assets markieren, Kennzeichnungsempfehlung dokumentieren, Social-Media-Metadatenrisiko nennen, Verantwortung vertraglich klären.

Bilder · Video · Texte

Differenzierte Entscheidungsregeln nach Medientyp.

Rechtliche Präzision: Deepfake-Begriff Art. 50 Abs. 4 greift nur bei Inhalten, die eine erkennbar reale Person, einen Ort oder ein Ereignis täuschend echt nachbilden. Ein fotorealistisches KI-Bild einer fiktiven Person ist streng genommen kein Deepfake nach dem AI Act. Intern empfehlen wir trotzdem Prüfung bei hoher Fotorealität, da UWG-Aspekte (Irreführung) separat greifen können.
BeispielEntscheidung
KI-Illustration im Comicstilkeine Pflicht
Fotorealistisches KI-Portrait einer fiktiven PersonPrüfen (kein Deepfake i.S.d. AI Acts, aber UWG beachten)
KI-Bild, das eine reale Person erkennbar nachbildetDeepfake – Offenlegung erforderlich
KI-Bild eines angeblichen realen EventsDeepfake – Offenlegung erforderlich
Magnific-Upscaling ohne Inhaltsänderungmeist keine Kennzeichnung
Generative Fill fügt Personen in echtes Foto einhohe Wahrscheinlichkeit Deepfake
KI möbliert echtes ImmobilienfotoKennzeichnung prüfen
Videos sind sensibler als Einzelbilder
Sie werden stärker als Beleg für reale Ereignisse wahrgenommen. Die Offenlegung muss klar und spätestens beim ersten Kontakt erfolgen. Keine gesetzliche 10%-Pflicht.
Kennzeichnung erforderlich bei
  • KI-generierten realistischen Personen, Face Swap, Lip Sync
  • Synthetischen Statements, KI-Avataren
  • Realistisch inszenierten Ereignissen, manipulierten Originalaufnahmen
  • Synthetischer Stimme einer realen oder realistisch wirkenden Person
✓ Keine Kennzeichnung erforderlich
  • Interne Konzepttexte, Anzeigenclaims, Werbecopy
  • Produktbeschreibungen ohne öffentlichen Informationszweck
  • Social Captions ohne gesellschaftlich relevantes Thema
  • Übersetzungen mit menschlicher Prüfung, Lektorate
Interner Standard für Texte von öff. Interesse

Wir setzen auf redaktionelle Prüfung statt pauschaler KI-Kennzeichnung, sofern die Prüfung ernsthaft durchgeführt und dokumentiert wird.

Metadatenverlust auf Plattformen
Social-Media-Plattformen entfernen oder verändern häufig Metadaten. Bei kennzeichnungspflichtigen Inhalten verlassen wir uns deshalb nicht allein auf technische Metadaten.
SinnvollUnnötiger Overhead
KI-Asset-Liste bei ÜbergabeJeden Prompt revisionssicher archivieren
Sichtbares Label bei Deepfake-RisikoJedes KI-Bild pauschal sichtbar labeln
Caption-Hinweis bei kennzeichnungspflichtigen Inhalten10%-Wasserzeichen als starre Regel
Originaldatei mit Metadaten archivierenMetadaten-Forensik für unkritische Assets
Grundprinzip
Kennzeichnung muss sichtbar und verständlich sein — nicht nur technisch in Metadaten. Plattformen entfernen Metadaten beim Upload. Im Zweifel: im Asset selbst oder in der Caption kennzeichnen.

Bilder

MethodeUmsetzungGeeignet für
Im BildSemitransparentes Label „KI-generiert" unten links oder rechts. Mind. 10pt, gut lesbar, nicht wegretuschierbar.Deepfakes, Pflicht-Kennzeichnung
Bildunterschrift„Bild: KI-generiert (Midjourney)" oder „Dieses Bild zeigt keine reale Person."Redaktionelle Inhalte, Kampagnen
Alt-Text„KI-generiertes Bild von [Beschreibung]" — für Barrierefreiheit und Transparenz.Web, barrierefreie Inhalte
C2PA / MetadatenAutomatisch bei Adobe Firefly aktiv. Für Archivierung geeignet, nicht allein für Social Media.Archiv, professionelle Übergabe
Asset-ListeInterne Dokumentation: Asset, Tool, Risikoklasse, Entscheidung, Datum, verantwortliche Person.Alle KI-Assets bei Auslieferung

Video

MethodeUmsetzungGeeignet für
Titeleinblendung„KI-generierter Inhalt" am Anfang des Videos, mind. 2–3 Sekunden, gut lesbar.Deepfakes, reale Personen
Persistentes LabelDauerhaftes kleines Label in einer Ecke während des gesamten Videos.Längere Videos, Tutorials
Abspann/Credits„Video: KI-generiert mit [Tool]" im Abspann — zusätzlich, nicht allein.Ergänzend zu anderen Methoden
Plattform-LabelMeta AI-Label, TikTok AI-Tag im Creator-Tool. Zusätzlich zum Asset selbst setzen.Social Media, Ads
Beschreibungsfeld„Dieses Video wurde mit KI erstellt und zeigt keine reale Situation." im Plattform-Beschreibungsfeld.YouTube, Vimeo, Social

Audio & Stimme

MethodeUmsetzung
Verbaler Hinweis„Diese Stimme wurde mit KI erzeugt." — am Beginn des Audios, klar und verständlich.
Show Notes / Beschreibung„Stimme: KI-generiert" oder „Voice-Over: synthetisch erzeugt" im Beschreibungstext.
Podcast-AnkündigungMündliche Erwähnung in der Intro-Episode bei regelmäßigem Einsatz.

Text

MethodeUmsetzungWann
Hinweisbox am Anfang„Dieser Text wurde mit KI erstellt und nicht redaktionell geprüft."Pflicht ohne redaktionelle Kontrolle
Autorenzeile„KI-generiert" oder „Erstellt mit KI-Unterstützung"Öffentliche Texte mit Autorenangabe
Fußnote„* Dieser Inhalt wurde mit KI-Tools erstellt."Ergänzend, unauffälliger
Redaktionsvermerk (intern)„KI-unterstützt. Geprüft: ja. Verantwortlich: [Name]. Freigegeben: [Datum]."Pflicht bei redaktioneller Ausnahme
Freiwilliger Hinweis„Mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt." — wenn Pflicht nicht greift, aber Transparenz gewünscht.Optional, gute Praxis

Chatbot & KI-System

Pflicht nach Art. 50 Abs. 1 — drei Ebenen
1

Begrüßungstext (zwingend)

„Hallo! Ich bin [Name], ein KI-Assistent von [Firma]. Wie kann ich Ihnen helfen?" — beim allerersten Kontakt automatisch.

2

Dauerhaftes UI-Label (empfohlen)

Badge oder Label in der Chat-Oberfläche: „KI-Assistent" oder „Powered by AI" — sichtbar während der gesamten Session.

3

Opt-out anbieten (gute Praxis)

„Mit einem Menschen sprechen"-Option — besonders wichtig bei sensiblen Anfragen (Gesundheit, Recht, Beschwerden).

Formulierungsbeispiele auf einen Blick

KontextFormulierung (DE)
Bild — Deepfake„Dieses Bild wurde mit KI erstellt und zeigt keine reale Person."
Video — Deepfake„KI-generierter Inhalt. Dieses Video zeigt keine reale Situation."
Audio — Stimme„Diese Stimme wurde mit KI erzeugt."
Text — ohne Kontrolle„Dieser Text wurde mit KI erstellt und nicht redaktionell geprüft."
Text — mit Kontrolle„Mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt." (freiwillig)
Chatbot„Ich bin [Name], ein KI-Assistent von [Firma]."
Allgemein / kurz„KI-generiert" · „KI-unterstützt" · „Erstellt mit KI"

Ads & Websites

Für KI-erstellte Werbeanzeigen und Websites gibt es keine pauschale Kennzeichnungspflicht nach EU AI Act — aber mehrere situative Ausnahmen und Plattformpflichten.

Grundregel: Standard-Werbecopy ist explizit ausgenommen

Art. 50 Abs. 3 EU AI Act (Transparenz bei Texten) gilt nur für Inhalte, die die Öffentlichkeit über Angelegenheiten von öffentlichem Interesse informieren. Normaler Werbecopy — Anzeigentexte, Slogans, Produktbeschreibungen — fällt explizit nicht darunter. Auch für Websites gibt es keine generelle Pflicht zur KI-Kennzeichnung.

Wann doch Kennzeichnung oder Prüfung erforderlich ist

SituationRegelungPflicht
KI-Bild zeigt erkennbar reale Person/Ort täuschend echtArt. 50 Abs. 4 EU AI ActOffenlegung als KI
Native Ad als redaktioneller Content zu Gesundheit, Finanzen etc.Art. 50 Abs. 3 EU AI ActOffenlegung oder red. Kontrolle
Politische Werbung mit KI-InhaltenEU-VO Transparenz polit. Werbung (2024)Pflicht zur Disclosure
Chatbot auf Website oder LandingpageArt. 50 Abs. 1 EU AI ActKI-Hinweis beim ersten Kontakt
KI-generierte Fake-Testimonials oder Vorher-Nachher-BilderUWG § 5 (Irreführung)Verboten – unabhängig von AI Act
Ads auf Meta/Instagram zu gesellschaftl. ThemenMeta-Richtlinie (seit 2024)Label bei „realistischen" KI-Inhalten
Wahlanzeigen auf Google AdsGoogle-Ads-RichtlinieDisclosure bei KI-Inhalten
Kampagnenmotive auf TikTokTikTok AI-KennzeichnungspflichtLabel bei KI-generierten Inhalten
Standard Display-Ad mit KI-Illustration (stilisiert)Keine Pflicht
Website komplett mit KI gebautKeine Kennzeichnungspflicht

Plattform-Richtlinien im Detail

Meta (Instagram, Facebook)

Seit 2024: Pflicht zur Disclosure von KI-generierten realistischen Bild-, Video- und Audioinhalten in Ads zu gesellschaftlich relevanten Themen (Politik, Soziales, Wahlen). Meta erkennt teilweise C2PA-Metadaten automatisch und fügt eigene Labels hinzu. Für normale Produkt-Ads gilt dies nicht.

Google Ads

Pflicht zur Disclosure bei KI-generierten Inhalten in politischen Wahlkampf-Anzeigen. Für kommerzielle Werbung außerhalb von Wahlen gelten aktuell keine expliziten KI-Kennzeichnungspflichten.

TikTok

TikTok verlangt bei KI-generierten oder KI-bearbeiteten Inhalten im organischen Feed ein KI-Label. Für bezahlte Werbeanzeigen (TikTok Ads) gibt es separate Richtlinien, die KI-generierte realistische Personen erfassen.

UWG: Fake-Testimonials und irreführende Bildbearbeitung
KI-generierte Kundenstimmen, erfundene Vorher-Nachher-Bilder oder KI-Optimierungen, die ein Produkt besser erscheinen lassen als es ist, sind nach UWG § 5 verboten — unabhängig vom EU AI Act. Das gilt auch ohne Personenbezug.
Unsere Praxisregel für Ads

Bei jeder Ad-Produktion prüfen wir: (1) Plattformrichtlinien des geplanten Ausspielungskanals, (2) Ob reale Personen oder Orte erkennbar nachgebildet sind, (3) Ob es sich um politische oder gesellschaftlich relevante Werbung handelt, (4) Ob Testimonials oder Produktdarstellungen KI-optimiert wurden.

Technische Metadaten & C2PA

C2PA, IPTC-Metadaten, Content Credentials und vergleichbare Herkunftsnachweise sind kein pauschal verpflichtender Arbeitsschritt — sondern ein situativ sinnvolles Werkzeug.

Was sind Content Credentials / C2PA?
C2PA (Coalition for Content Provenance and Authenticity) ist ein offener Standard für technische Herkunftsnachweise. Er erlaubt es, KI-generierte oder KI-bearbeitete Inhalte maschinenlesbar zu kennzeichnen — direkt in der Datei (IPTC, XMP, Exif) oder über einen externen Manifest-Service.
Wann wir C2PA oder technische Metadaten einsetzen
1

Das verwendete Tool erzeugt sie automatisch (z. B. Adobe Firefly mit Content Credentials)

2

Der Kunde verlangt sie ausdrücklich

3

Das Projekt ist besonders sensibel (Deepfake-Nähe, regulierte Branche, politische Kommunikation)

4

Ein Asset soll als Originaldatei mit Herkunftsnachweis archiviert werden

5

Ein Plattform-, Kunden- oder Branchenstandard legt den Einsatz nahe

Metadaten ≠ Kennzeichnung auf Social Media
Plattformen wie Instagram, TikTok, LinkedIn oder YouTube entfernen oder verändern technische Metadaten beim Upload. Bei kennzeichnungspflichtigen Inhalten verlassen wir uns deshalb nicht allein auf C2PA oder IPTC-Felder. Wenn eine Offenlegung erforderlich ist, erfolgt sie sichtbar: im Asset, in der Caption, im Beschreibungstext oder im Veröffentlichungskontext.
C2PA ersetzt keine rechtliche Kennzeichnungsentscheidung

Entscheidend bleibt, ob ein Inhalt nach Art. 50 EU AI Act offengelegt werden muss. C2PA ist ein technisches Hilfsmittel für Nachvollziehbarkeit und Archivierung — kein Ersatz für die inhaltliche Prüfung und Kennzeichnungsentscheidung.

SituationC2PA / MetadatenSichtbare Kennzeichnung
Tool erzeugt Metadaten automatischübernehmennach Risikoprüfung
Sensibles Asset, Archivierung geplantempfohlennach Risikoprüfung
Veröffentlichung auf Social Medianicht allein verlassenbei Pflicht: sichtbar in Asset/Caption
Interne Nutzung ohne Veröffentlichungoptionalkeine
Kundenwunschumsetzenzusätzlich prüfen

Interaktiver Risikocheck

Beantworten Sie die Fragen, um die Risikoklasse Ihres KI-Inhalts zu bestimmen und konkrete Handlungsschritte zu erhalten.

Risikoklassen
A
Intern — kein Handlungsbedarf
Brainstorming, Moodboard, interne Ideen
B
Geringe Außenwirkung
Upscaling, Farbkorrektur, Werbecopy, Claim
C
Veröffentlicht — prüfen
KI-Illustrationen, fiktive Personen, synthetische Stimmen, redaktionelle Ausnahme
D
Sensibel — Offenlegung
Deepfakes (reale Personen), Voice Clone, KI-Text zu öff. Interesse ohne Kontrolle
E
KI-System — Pflicht
Chatbots, KI-Avatare, interaktive KI-Anwendungen
Hinweis
Dieser Risikocheck dient als Orientierung und ersetzt keine anwaltliche Einzelfallberatung.

Checklisten für Ihre Rolle

Interaktive Checklisten für Projektmanager, Designer und Redaktion. Fortschritt wird gespeichert.

Mindestvermerk bei redaktioneller Prüfung KI-unterstützter Text. Redaktionell geprüft: ja / nein. Verantwortlich: [Name / Rolle / Kunde]. Faktenprüfung durchgeführt: ja / nein / nicht erforderlich. Freigegeben am: [Datum].

Risiken & typische Fehler

Die häufigsten Fehler im Agenturalltag und ihre Risiken.

KI-Bild wird als echtes Ereignis dargestellt

Risiko: Deepfake-Pflicht (Art. 50 Abs. 4), Täuschungsrisiko

KI-Stimme klingt wie reale Person

Risiko: Persönlichkeitsrechte + Transparenzpflicht

KI-generierte Fake-Testimonials oder Vorher-Nachher-Bilder

Risiko: UWG § 5 (Irreführung) — unabhängig vom EU AI Act verboten

Plattformrichtlinien nicht geprüft (Meta, Google, TikTok)

Risiko: Verstoß gegen Plattformverträge, Ad-Ablehnung oder Kontosperrung

Redaktionelle Ausnahme angenommen, ohne Verantwortung zu übernehmen

Risiko: Ausnahme greift nur bei menschlicher Prüfung UND formeller Verantwortungsübernahme

Social-Media-Metadaten als alleinige Kennzeichnung

Risiko: Metadaten verschwinden beim Plattform-Upload

KI-Text zu Gesundheit / Politik ohne Faktencheck

Risiko: Rechtliches und reputatives Risiko

Kunde bekommt KI-Asset ohne Hinweis

Risiko: Haftungs- und Vertrauensrisiko

Keine AI-Literacy-Maßnahmen

Risiko: Compliance-Lücke nach Art. 4 EU AI Act

Chatbot ohne KI-Hinweis

Risiko: Transparenzrisiko nach Art. 50 Abs. 1

Vertragsklauseln

Musterformulierungen für Angebote, Rahmenverträge oder AGB-Anlagen. Ersetzen keine anwaltliche Prüfung.

17.1 – Einsatz von KI-Tools

Die Agentur ist berechtigt, marktübliche KI-Tools zur Konzeption, Erstellung, Bearbeitung, Optimierung und Qualitätssicherung von Arbeitsergebnissen einzusetzen, sofern hierdurch keine ausdrücklich vereinbarten Vertraulichkeits-, Datenschutz- oder Nutzungsrechtsvorgaben verletzt werden.

17.2 – Keine Eingabe vertraulicher Kundendaten ohne Freigabe

Vertrauliche Informationen, personenbezogene Daten, Geschäftsgeheimnisse oder nicht veröffentlichte Kundendaten dürfen nur dann in externe KI-Systeme eingegeben werden, wenn hierfür eine ausdrückliche Freigabe des Kunden oder eine geeignete vertragliche, technische und datenschutzrechtliche Grundlage besteht.

17.3 – Offenlegung KI-generierter Inhalte

Soweit Arbeitsergebnisse wesentlich KI-generiert oder KI-bearbeitet sind und dies für Kennzeichnung, Rechteklärung oder regulatorische Bewertung relevant ist, weist die Agentur den Kunden hierauf in geeigneter Form hin.

17.4 – Kennzeichnungspflichten nach EU AI Act und Plattformrichtlinien

Die Agentur prüft im Rahmen der beauftragten Leistungen, ob für von ihr erstellte oder bearbeitete Inhalte eine Offenlegung als KI-generiert nach Art. 50 EU AI Act oder nach einschlägigen Plattformrichtlinien (insbesondere Meta, Google, TikTok) erforderlich erscheint. Eine rechtliche Einzelfallprüfung ist hiervon nicht umfasst.

17.5 – Verantwortung bei Kundenfreigabe und Veröffentlichung

Nach finaler Abnahme und Übergabe ist der Kunde für die konkrete Veröffentlichung, Plattformauswahl, Reposts, Uploads und Einhaltung plattformspezifischer Vorgaben verantwortlich, sofern die Agentur diese Leistungen nicht ausdrücklich übernommen hat.

17.6 – Redaktionelle Verantwortung für Texte

Bei KI-unterstützt erstellten Texten, die zur Information der Öffentlichkeit über Angelegenheiten von öffentlichem Interesse veröffentlicht werden, ist vor Veröffentlichung festzulegen, ob die redaktionelle Verantwortung bei der Agentur oder beim Kunden liegt. Übernimmt der Kunde die redaktionelle Verantwortung, ist er für fachliche Prüfung, Tatsachenprüfung, finale Freigabe und Veröffentlichungskontext verantwortlich.

17.7 – Fachfreigabe bei regulierten Branchen

Bei Inhalten aus regulierten oder fachlich sensiblen Bereichen, insbesondere Gesundheit, Medizin, Finanzen, Versicherungen, Energie, Infrastruktur, öffentlicher Verwaltung, Bildung, HR, Recht oder Sicherheit, obliegt die fachliche Prüfung und Freigabe dem Kunden.

17.8 – Freelancer und Subunternehmer

Die Agentur darf geeignete freie Mitarbeitende und Subunternehmer einsetzen. Diese werden verpflichtet, KI-Nutzung offenzulegen und die für das Projekt geltenden KI-, Vertraulichkeits-, Datenschutz- und Kennzeichnungsanforderungen einzuhalten.

Konkrete Handlungsempfehlungen

Was sofort, was bis August 2026 und was gar nicht.

Sofort umsetzen
1

KI-Kurzrichtlinie intern einführen. Max. 2 Seiten: Was darf in KI-Tools, was nicht, wann kennzeichnen, welche Plattformregeln gelten?

2

KI-Abfrage ins Projektbriefing aufnehmen. Inkl. geplante Ausspielungsplattform.

3

Asset-Doku für relevante Veröffentlichungen einführen. Schlanke KI-Asset-Liste, kein Prompt-Archiv.

4

Freelancer-Klausel ergänzen. KI-Nutzung und eingesetzte Tools müssen offengelegt werden.

5

Plattformrichtlinien prüfen. Meta, Google Ads, TikTok — insbesondere für gesellschaftlich relevante Werbung.

6

AI-Literacy-Mini-Schulung durchführen. 45–60 Minuten für Design, PM, Beratung, Redaktion und GF.

Bis 2. August 2026 sicherstellen
  • Deepfake-Kennzeichnungsstandard definieren (inkl. Abgrenzung fiktiv vs. erkennbar real)
  • Textprozess für öffentliche Information mit klarer Verantwortungsregelung definieren
  • Social-Media-Regel für Metadatenverlust festlegen
  • Vertragsbausteine aktualisieren (inkl. Plattformrichtlinien-Klausel)
  • Prüfprozess für Chatbots und interaktive KI festlegen
Nicht einführen
  • Keine generelle 10%-Wasserzeichenpflicht
  • Kein vollständiges Prompt-Archiv für alle Projekte
  • Keine pauschale sichtbare Kennzeichnung jedes KI-Assets
  • Keine Compliance-Bürokratie für interne Ideenarbeit

Kurzregel für den Alltag

Kennzeichnen müssen wir nicht alles, sondern vor allem das, was Menschen täuschen oder öffentlich informieren kann — und was Plattformregeln verlangen.